Narbenentstörung

Das Narbengewebe ist nur "Ersatzgewebe", welches den Fluss der Energie im Vergleich zum Originalgewebe bremst. Wird die Energiebahn durch ein Störfeld (z.B. Narbe) unterbrochen, so kann eine kleine, große oder sogar unüberwindbare Blockade entstehen. Dabei spielt die Lage der Narbe eine essenzielle Rolle.

 

Da Meridiane einen Kreislauf bilden, muss das Beschwerdebild nicht in unmittelbarer Nähe der Narbe sein. Zum Beispiel kann eine Kaiserschnittnarbe Kreuzschmerzen oder eine Impfnarbe Hüftschmerzen verursachen.

 

Daher können wesentliche Zusammenhänge im Körper gesehen, gespürt und behandelt werden.

 

Folgende Narben können behandelt werden:

  • Kaiserschnitt, Dammschnitt
  • Operationen im Bauchbereich (zB. Nabelbruch, Leiste...)
  • Unterleibsoperation (z.B. Entfernung Gebärmutter, Eierstöcke...)
  • Blinddarmoperation
  • Wirbelsäulen Operationen
  • Nasenkorrekturen
  • Kieferkorrekturen
  • Kreuzbandriss
  • Liedkorrektur
  • Tätowierungen, Piercings
  • Zahn-oder Kieferoperationen
  • Leistenbruch
  • Impfnarben, Pockenimpfung
  • Venenoperationen
  • Schönheitsoperationen

Diese Harmonisierung wirkt sich sehr positiv aus. Das Aussehen der Narben wird verbessert, schmerzhafte, juckende oder kribbelnde Narben beruhigen sich, mechanische Behinderungen werden beseitigt und gefühllose und taube Narben werden belebt.

 

Das Meridiansystem ist allen anderen Körpersystemen, wie Nerven-, Herzkreislauf-, und Lymphsystem übergeordnet. 

Dadurch wirkt sich eine Narbenentstörung immer positiv auf das gesamte Wohlbefinden des Körpers aus.

 

Kosten:

50 min. € 90,-


Der erste Teil hier ist eine allgemeine Einführung in das Thema Narben.

Danach folgen Fragen zur Narbenentstörung:

 

Geheimnisse der Narbenentstörung

Eine kleine schöne Narbe. Kein Problem? Doch!

 

Kennen Sie das? Ein Taubheitsgefühl am Körper, die Haut wie eingeschlafen, gefühllos? Oder wiederkehrende Schmerzen in Organen, Gelenken oder der Wirbelsäule? Hin und wieder gibt es auch Menschen, die einseitig gehen, um eine Körperhälfte zu entlasten. Herausforderungen beim sprechen, stottern und nuscheln - all das sind Zeichen für Störfelder im Körper. Störfelder, die unter anderem von Narben hervorgerufen werden können.

 

Besonders bei anhaltenden Schmerzen oder immer wiederkehrenden Problemen sollten Sie unbedingt überprüfen, ob Ihre Narben stören….

 

Narben speichern alle mit Ihrer Entstehung zusammenhängenden Faktoren ab. Von der Situation, den Umgebungsfaktoren bis hin zu den erlebten Gefühlen und Emotionen sowie den begleitenden Personen. Dabei haben Narben weitaus mehr als ein kosmetisches Potential: Eine Kaiserschnittnarbe hat beispielsweise sowohl dem Kind als auch der Mutter das Leben gerettet! Und ja, auch nicht schmerzende und unscheinbare Narben wirken sich immer auf den gesamten Körper aus.

 

Viele Menschen leiden ein Leben lang unter den Folgeerscheinungen von Narben und erkennen oftmals nicht ihre Ursache, dabei kann verhältnismäßig leicht Abhilfe geschaffen werden.

 

 

Was bewirkt Narbenentstörung?

 

Sechs selbstregulierende Körpersysteme (Muskel-und Skelettsystem, Druckkammersystem, Herz-Kreislauf System, Fasziensystem, Craniales System und Verdauungssystem) werden durch das siebente, das Energiesystem, versorgt und aufrechterhalten. Diese Energie wird in den Meridianen zu allen Organen, Drüsen und Körperteilen geleitet.

Zuviel Energie - Energiestau - und auch zuwenig Energie - Energiemangel - können viele unterschiedlichste chronische Beschwerden und Erkrankungen hervorrufen.

 

Juckende, empfindliche und bei Wetterwechsel schmerzende Narben sind immer Störfaktoren, die wieder in den Körper integriert werden müssen. Durch Beobachtungen und Rückmeldungen aus der Praxis wirkt die Narbenentstörung

  • schmerzlindernd durch das Entfernen von einseitigen Spannungen und Schmerzen
  • Entspannend durch die Integration in den ganzen Körper
  • Befreiend und heilend durch das Wiederherstellen der natürlichen Lebensläufe
  • Vitalisierend und kräftigend durch das einbinden in den Energiefluss
  • Kosmetische Makel verbessern sich und fallen weniger auf
  • Und das Beste: Einmal entstört ist lebenslang befreit!

 

Narbenwirkung auf den Menschen

 

Narbengewebe wird auch als Granulationsgewebe bezeichnet. Dieses Ersatzgewebe erreicht nach etwa drei Monaten wieder 80% der Festigkeit des Ausgangsgewebes. Leider ist es fester, verklebter, weniger durchblutet und nicht mehr so elastisch wie das ursprüngliche Gewebe.

 

Unser Körper besteht nicht nur aus miteinander kommunizierenden Knochen, Gelenken, Muskeln, Nerven, Flüssigkeiten und Organen sondern ist hüllenförmig aufgebaut. Ineinander verschachtelte, miteinander kommunizierende Bindegewebshüllen - die so genannten Faszien - ermöglichen erst unsere Bewegung und Anpassungsfähigkeit.

 

Beim Durchtrennen der auf unterschiedlicher Tiefe liegenden Hüllen werden die natürlichen Bewegungsmuster dieser Region unterbrochen und bei der anschließenden Narbenbildung verkleben die durchschnittenen Schichten miteinander. Da Faszien den Körper in alle Richtungen verbinden, schränken solche Verklemmungen die betroffene Körperregion über verminderte Blutversorgung, geringeren Lymphfluss, Energiestau, veränderte Bewegungsabläufe und andere Auswirkungen massiv ein.

 

Verstärkt werden dieses Auswirkungen bei Narben im Kindesalter durch das noch folgende natürliche Wachstum oder beispielsweise nach einem Kaiserschnitt durch die Veränderungen des Körpers nach der Geburt. Bei Operationsnarben kommt vor allem die Einschränkung der Gewebsschichten durch die chirurgische Schnittführung zum Tragen.

 

Über die Muskel-und Faszienketten wirken dann diese Störzonen in alle Bewegungsabläufe hinein und verzerren diese. Oft findet man auch Satelitensymptome: Das sind Störungen, die weit von der ursprünglichen Verletzung entfernt liegen und ich über die anatomischen Stränge verteilen (zum Beispiel eine Blinddarmnarbe, die Knieschmerzen, Rücken oder Unterleibsbeschwerden hervorruft).

 

Durch das vernarbte Gewebe sind auch die Energieleitbahnen (Meridiane) des Körpers beeinträchtigt . Mit der energetischen Unter- bzw. Überversorgung im Bereich des Narbengewebes entstehen Folgeerkrankungen: Über längere Zeiträume zeigen sich in Form von chronischen oder diffusen Schmerzen, Ischialgien, Müdigkeit, Gelenkseinschränkungen, Wetterfühligkeit, Druckempfindlichkeit oder Taubheit des Gewebes, Hormonstörungen, Organverlangerungen bis hin zur Sprachstörungen.

 

 

Grundsätzliches zur Narbenentstörung und Narbenbehandlung

 

Wenn es zu Problemen rund um Narbenbereiche kommt - beispielsweise Blinddarmnarbe und Regelbeschwerden - empfehle ich folgende Vorgehensweise:

Zuerst mit Narbenpflege beginnen: die Narbe wird mit einer Narbencreme eingeschmiert. Diese macht das Gewebe vitaler - ob Narbensalben, Narbengels, Öle, Neuraitherapie oder Hausmittel angewendet werden, ist fast egal - aber berühren und sanft massieren sollten Sie die Narbe unbedingt. Anschließend macht dann eine Narbenentstörung Sinn. Diese integriert den Narbenbereich tiefer in den Körper und gibt die durch das Narbengewebe eingeschränkten Bewegungsmuster wieder frei und erst dann - wenn es noch nötig ist sollten Sie auf invasive/operative Methoden zur Narbenbehandlung zurückgreifen. Diese haben den größten Erfolg, wenn Ihr Gewebe wieder vital und beweglich ist.

 

 

Fragen zur Narbenentstörung:

 

Was sind die Ziele der Narbenentstörung/Narbenbehandlung?

 

Das Ziel der Narbenentstörung/behandlung ist das Vitalisieren und Mobilisieren des Narbengewebes. Damit können sich Einschränkungen des Gewebes und damit verbundene Störfelder verbessern bzw. lösen. Dieses Freiwerden reduziert durch die Satelittenwirkung des Gewebes auf oft Schmerzen und vorhandene chronische Beschwerden. Es verbessern sich auch der allgemeines Bewegungsablauf und das Körpergefühl. Die verletzten Bereiche können wieder leichter und besser rückverbunden werden.

Insgesamt wirkt sich die Narbenentstörung mit besserer Lebensqualität , weniger Schmerzen und mehr Kraft für den Alltag aus.

 

 

Narbenentstörung - ab wann ist sie möglich?

 

Grundsätzlich jederzeit bei älteren Narben. Da ist es nie zu spät dafür. Je früher Sie Ihre Narbe jedoch behandeln lassen, desto länger profitieren Sie davon. Bei frischen Operations-und Verletzungsnarben können Sie die Narbenentstörung machen lassen, sobald die Narbe trocken ist und keine Gewebsflüssigkeit mehr austritt. In diesem Fall wird weniger mit Beweglichkeit und mehr mit Vitalisierung des betroffenen Bereiches gearbeitet.

 

Dadurch können kleinere Gewebseinschränkungen (Flüssigkeitsansammlungen, Taubheit, oberflächliche Spannungen rasch und nachhaltig verbessert werden. Eine Nachfolgebehandlung zum Entspannen der tieferen Gewebsschichte ist in diesem Fall unbedingt empfehlenswert.

 

 

Meine Narbe tut nicht weh - kann sie trotzdem Auswirkungen haben?

 

Eine Narbe muss nicht schmerzen und kann trotzdem im ganzen Körper wirken. Wenn Sie Ihren Körper nicht in Einzelteile wie Organe, Knochen, Gelenke, Nerven oder Muskeln zerlegen, sondern ihn als ein funktionelles Ganzes sehen, ergibt sich ein neues erweitertes Bild. So ist bei der Einatmung nicht nur die Lunge beteiligt - auch das Zwerchfell und der Beckenboden wirken mit. Und alles, was da dazwischen ist - Darm, Leber, Milz, Pankreas, Blut-und Lymphgefäße, Nerven.

 

Das alles wird eingeschränkt, wenn zum Beispiel eine Blinddarm- oder Gallenblasenoperationsnarbe den Bauchraum in die Tiefe gehend stört. Aber auch die Bewegungsabläufe über den Körper werden starrer, denn jeder Schritt geht auch über die Stütze des Bauches.

 

 

Was passiert genau beim Narbenentstören bzw. Bei der Narbenbehandlung?

 

Das Ziel der Narbenentstörung ist es, das Gewebe wieder durchgängiger, elastischer und freier zu machen. Was sich da ganz genau im Gewebe abspielt, ist leider noch immer ein Rätsel. Klar ist, dass durch Wärme, Zug, Druck und Spannung das Gewebe reagiert und sich lockert. Es fühlt sich an, als würden Wulste beginnen zu schmelzen bzw. weicher werden.

 

Auch wenn punktförmige Spannungen zuerst immer flächiger um sich dann noch weiter zu lösen. Oft kommt es auch vor, das beim Behandeln einer Narbe ein Ziehen oder Spannen in anliegenden Bereichen oder den Extremitäten auftritt. Dies sind dann die Ausläufer von durch die Narbe hervorgerufenen Spannungszügen durch den Körper, die sich im Zuge der Behandlung nochmals melden um dann leichter zu werden oder sich zu lösen.

 

Durch das achtsame und klare Berühren beginnt das Gewebe wieder besser zu arbeiten. Die Durchblutung steigert sich, oft wird auch Wärme oder ein angenehmes Kribbeln empfunden. Das Schmelzen und Reorganisieren des Bindegewebes, bringt wieder Erleichterung und mehr Freiheit und Beweglichkeit in den Körper.

 

Sie müssen all das nicht glauben - Berühren Sie Ihre Narbe vor, während und nach der Behandlung und erleben Sie selbst das Verändern des Gewebes im und rund um den Narbenbereich. Sie werden überrascht sein.

 

 

Tut eine Narbenentstörung weh? Schmerzt die Behandlung?

 

Diese Frage zu beantworten ist nicht einfach, weil ja niemand wissen kann, was in der Narbe alles drinnen steckt und wie ihr persönliches Schmerzempfinden ist. Meiner Beobachtung nach ist es so, das Narbenentstörung sich so in etwa mit Tanzen vergleichen lässt: Mal etwas enger, mal etwas weiter, ab und zu ruhig, dann wieder etwas mehr Schwung - aber immer miteinander in Kontakt. So stellt man sich aufeinander ein. Ich hatte noch niemanden, der vor Schmerzen gewimmert oder geschrieben hat. Kommt man in schmerzhaftere Gefilde, geht man einfach etwas langsamer bzw. aufmerksamer vor bzw. wartet ab.

 

Ausserdem kann man jederzeit eine Pause einlegen oder etwas anderes zum Integrieren ins System Mensch machen.

 

 

Soll man auch alte Narben entstören lassen?

 

Wundheilung ist ein körpereigener biologischer Prozess, der therapeutisch optimiert werden kann. Für mich ist es immer wieder wunderbar zu erleben, wie eine jahrzehntealte Narbe sich innerhalb einer Stunde verändern kann. Jede auch noch so alte Narbe hat sich sowohl in Ihrer Motiltät, Ihrer Vitalität und auch optisch verbessert. Wegzaubern kann man damit aber keine Narbe. Der positive Einfluss auf die übrigen Körperfunktionen (Beweglichkeit, Durchblutung, Störfeld Narbe,….) ist bei jeder entstörten Narbe zu beobachten.

 

Treten einige Zeit nach der OP irgendwo im Umgebungsbereich der Schnittwunde Schmerzen auf ,so deutet das immer auf Narbenauswirkungen hin und sollte unbedingt behandelt werden.

 

 

Was ist ein Störfeld in Bezug auf Narben?

 

Störfelder sind von Dr. Ferdinand Hunke entdeckte körperliche Phänomene, die drei Grundsätze erfüllen:

1)     Jede chronische Erkrankung (z.B. Rückenschmerzen, Herzbeschwerden) kann störfeldbedingt sein.

2)     Jede Stelle des Körpers kann zu einem Störfeld werden und - hier wird es innteressant

3)     Jede Störfelderkrankung ist durch die Ausschaltung des Störfeldes heilbar.

 

Die häufigsten Störfelder finden sich in den Mandeln, Nasennebenhöhlen, der Zahn-Kiefer-Region, der Schilddrüse, dem Blinddarm und in den Narben.

In meiner Praxis beobachte ich, dass zum Beispiel Entzündungsherde bei Zähnen stärker auf die Organe wirken und Narbenstörfelder sich über die Bewegungsketten der Faszien im Körper zeigen.

 

Solche sind zum Beispiel gegenüberliegende Gelenke (Blinddarmnarbe - linke Hüfte, Kaiserschnittnarbe - Lendenwirbelsäule) oder durch Störungen im Bewegungsablauf auch Satellitenschmerzen (Nabel-Kehlkopf, Blinddarm - Knie) nach sich ziehen können. Verbesserungen im Störfeld wirken sich über die Verbindungen zum betroffenen Beriech positiv und verbessernd aus.

 

 

Ich habe chronische Nacken-/Rücken-/Bauchschmerzen. Kann da eine Narbenbehandlung bzw. entstörung helfen?

 

Das ist schwer zu verallgemeinern. Grundsätzlich gilt, dass Narben Auslöser von Störfeldern sind und auf diese Weise über den ganzen Körper verteilt wirken können. Wenn Sie also eine störende, einschränkende, wetterfühlige, wulstige oder schmerzende Narbe haben (eines davon reicht!), so würde ich mir diese unbedingt von einem Profi ansehen lassen. Daneben spielen spielen natürlich Ihre Lebensgewohnheiten (Essen, Schlafen, Beziehung, Beruf, Sorgen, Trauer oder sonstige belastende Emotionen) eine Rolle.

All diese Faktoren würde ich an Ihrer Stelle in Betracht ziehen - die Narbe sowieso.



Wie ofte muss man eine Narbenentstörung machen lassen? Wie lange dauert das Entstören einer Narbe?

 

Es gibt die unterschiedlichsten Verletzungen und auch die Wundheilung ist bei jedem Menschen anders. Genaueres lässt sich daher erst sagen, wenn man die Narbe wirklich unter den Fingern spürt und deren Entstehungsgeschichte kennt. Meiner Erfahrung nach tritt eine spürbare Verbesserung bereits bei der ersten Behandlung ein.

 

Manche tiergehende Narbe braucht nach einer ersten oberflächlicheren Entstörung Zeit und Bewegung zum integrieren. Erst danach kann in den tieferen Bereichen behutsam weitergearbeitet werden. Mit jeder weiteren Behandlung reduziert sich das Störfeld im Körper, das Gewebe wird geschmeidiger und Wulste bilden sich zurück.

 

Bei manchen Narben reicht eine einmalige Entstörung zum Befreien des Gewebes. Tiefgehende Wunden können aber bis zu vier aufeinanderfolgende Behandlungen benötigen. Dabei wird jedoch nicht ausschließlich mit der Narbe gearbeitet, sondern der Mensch über den Körper bei der Integration gut begleitet und unterstützt.

 

Ist die Narbe frei - das Gewebe wieder entstört, so bleicht sie frei. Eine Narbenentstörung hält ein Leben lang.

 

 

Ich möchte eine Schönheitsop- bzw. eine Gewebsstraffung machen lassen - macht da vorher eine Narbenentstörung Sinn?

 

Bei einer Schönheits-OP oder einer Gewebsstraffung freut sich jeder Chirurg über ein vitaleres Gewebe. Somit sind vor der OP all jene Vorgänge, die das Bindegewebe im zu operierenden Bereich verbessern, angesagt. Das können spezielle Bindegewebsstraffungen, Lymphdrainagen, oder bei vorhandenen Narben auch Narbenentstörungen sein.

 

Ganz einfach können Sie Ihr Gewebe mit sanften kreisenden Bewegungen direkt auf der Haut selbst mobilisieren und vitalisieren. Eine Abreibung mit einem Massagehandschuh wirkt nicht nur peilend sondern auch anregend auf den Körper und kann auch jederzeit selbst durchgeführt werden.

 

Nach der OP bzw. Gewebsstraffung ist eine Narbenentstörung auf Bindegewebsebene unbedingt angesagt.

 

 

Welche Narben sollte man unbedingt entstören lassen? Gibt es wichtigere und unwichtigere?

 

Jede Narbe kann zu einem Störfeld im Körper werden und damit kosmetische, einschränkende oder auch schmerzende Wirkungen auslösen. Diese sind bei oberflächlichen Narben eher nicht zu beobachten. Je tiefer eine Narbe jedoch geht, desto mehr Körperebenen sind davon betroffen und umso vielfältiger können die Auswirkungen sein.

 

Als Störfelder wirken sicher juckende, ziehende, stechende oder schmerzende Narben. Auf solche, die Wetterumschwünge ankündigen, stören Körperabäufe. Alle Narben im zentralen Bereich des Körpers (Bauch, Brust, Rücken) oder direkt an den Gelenken wirken über die Bewegungen immer im ganzen Körper. Spezialbereiche wie Hals, Kopf oder auch Hände und Füße - also überall dort, wo wenig Fleisch ist, sollte man auch unbedingt anschauen lassen.

 

Tiefere Fleischwunden sind weniger ein Problem als beispielsweise eine Blinddarmoperation mit all den durchtrennten Gewebsschichten, die verklebend verwachsen. Narben im Bauchbereich oder direkt auf der Mittellinie des Körpers über den Nabel und die Wirbelsäule haben auch massive Einflüsse durch die Einschränkungen des energetischen Systems. Hier verlaufen die Versorgungsbahnen (Konzeptions- und Lenkergefäß) für die Energieleitbahnen (Meridiane) im Körper.

Besonders wichtig erachte ich die Arbeit mit der Narbe bei Menschen, sich sich noch im Wachstum befinden. Durch den Wachstumsprozess können sich bei Babys, Kindern und Jugendlichen Störfelder noch massiver auswirken als bei erwachsenen Personen. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie Ihre Narbe einfach kontrollieren.

 

 

Sie schreiben, der Gewebszustand verbessert sich. Kann man diese Verbesserung auch selbst feststellen?

 

Ich handhabe es in in der Praxis so, dass ich immer zuerst die Narbe durch den Körper berühren lasse. Sie dürfen den Ist-Zustand wahrnehmen. Wie ist das Gewebe? Wie regiert es auf Zug, Druck, Spannung? Sind Erhebungen oder Wulste zu spüren? Wie ist es an der Oberfläche und wie  in der Tiefe? Gibt es taube Bereich, ein Kribbeln, Ziehen….? Wie fühlt sich im Vergleich gesundes Gewebe an?

 

Erst wenn sich der Empfänger so ein Bild gemacht hat, beginne ich mit meiner Arbeit. Dann können Sie auch zwischendurch kontrollieren, ob Sie Veränderungen feststellbar sind. Am Ende lasse ich meine Kunden nochmals genau unter Anleitung in das behandelte Gewebe und des Umkreis hineinfühlen, so sie es möchten. Dabei habe ich es noch nie erlebt, dass keine subjektiv erkennbare Verbesserung eingetreten ist. Wegzaubern kann ich keine Narbe. Ich kann auch die darin gespeicherten Infos (Bilder, Schmerz, Trauer, Wut Angst, Enttäuschung….) nicht ändern, aber bei der Integration begleitend unterstützen. Die Gewebsverbesserung spüren Sie selbst - das Drumherum ist inklusive.



Ich habe ein Piercing, ein großes Tate, eine Tätowierung. Haben diese eine Auswirkung auf des Gewebe?

 

Tatoos und Tätowierungen sind flächige Zerstechenden der Haut. Unter der Haut laufen in feinsten Kaninchen die Energieflüsse (Meridiane) oder bei der Schulter bzw. Im Gelenksbereichen liegen die Faszienhüllen fast ungeschützt da. Was ein Tatoo mit diesem empfindlichen Gewebe macht, kann man mit klarem Hausverstand erahnen - wie eine Nähmaschine werden diese Schichten zerstochen, unterbrochen oder vernäht.

 

Tatoos und auch Piercings sind in den ersten Tagen entzündlich. Auch das sorgt nochmals für Verklemmungen - von der Motivwahl und der Positionierung am Körper ganz abgesehen. Ich würde mir keines machen lassen - hätte ich eines, würde ich es unbedingt entstören lassen oder wenigstens selbst behandeln.

 

 

Ich habe seit einiger Zeit Probleme mit der Wirbelsäule - kann das mit meiner Kaiserschnitt-/Blinddarm-/Gallenblassen-/Bauch-OP zusammenhängen?

 

Phänomen im Zusammenhang mit Narben sind sogenannte Satelittenschmerzen oder auch Störfelder. Ausgehend von der Narbe wirken schwer erkennbare Spannungen über die Faszienveräufte/Muskelstränge und können so im näheren oder weiteren Umkreis der Verletzung im Laufe der Zeit Fixierungen oder leichte bis chronische Schmerzen verursachen. Erleichterungen im Störfeld ziehen dann auch Verbesserungen bei den Satelittenschmerzen nach sich. So kann zum Beispiel eine Blinddarmoperation eine sich nach Jahren steigernde Auswirkung auf die LWS, das kleine Becken, den Darm, die Leber/Gallenblase aber auch beispielsweise die gegenüberliegenden Hüfte haben. Nabelpiercings können aber über Faszienveräufe auch direkt mit der Stimme in Zusammenhang gebracht werden.

 

Wenn die Narbe juckt, zieht, brennt, schmerzt oder sich bei Wetterumschwüngen bemerkbar macht, würde ich sie mir sowieso anschauen. Kommt man nach der Abklärung bei den Fachleuten (Hausarzt, Gynäkologe, Urologe, Orthopäde, ganzheitlicher Zahnarzt, Internist….) auf keinen klaren Befund, würde ich mir auch eventuell vorhandene Narben bzw. abgeheilte Entzündungen anschauen lassen.


 

Meine Narbe stört mich optisch/kosmetisch/entstellt mich -hilft da eine Narbenentstörung?

 

Durch die Narbenentstörung wird das Gewebe elastischer und besser durchblutet. Die natürlichen Bewegungsmuster der Haut und des Bindegewebes werden optimiert. Oft gleichen sich die Narbe von umliegenden Hautgewebe und der minder durchbluteten Narbe an - aber zum Verschwinden bringt man die Narbe dadurch nicht. Ich hatte eine Dame, die all ihre Enttäuschungen, die erlebten Ungerechtigkeiten in die Narbe einer misslungenen Operation gelegt hatte. Die Narbe wurde weicher, das Gewebe und die Bewegungen elastischer - die anderen gespeicherten Infos wollte Sie jedoch nicht zur Kenntnis nehmen.

 

Bevor ich mich unters Messer lege und dafür viel Geld ausgebe, würde ich meinem Gewebe mit einer Narbenentstörung etwas Gutes tun. Sollte das nicht reichen, können sich sich mit vitalerem Gewebe immer noch operieren lassen und allein dadurch schon zum besseren OP-Erfolg beitragen.